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The Untouchables - Die Unbestechlichen [Blu-ray]
Quelle: amazon
EAN: 4010884250107
Herausgeber: Paramount Home Entertainment
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In verschwenderisch schöner Ausstattung, unterlegt vom kraftvollen Soundtrack Ennio Morricones, inszenierte Brian de Palma 1987 die Geschichte von Elliot Ness, dem Mann, der einst Al Capone ins Gefängnis gebracht hat. Das Vorbild für seine Geschichte ist dabei weniger die Wirklich, als die gleichnamige TV-Serie aus den 60er-Jahren gewesen, die Ness, einen ehrlichen Beamten im Dienste des Staates, zu einer unberührbaren Ikone stilisiert hatte, einen aufrechten, unbestechlichen Kämpfer für die Gerechtigkeit.
Bei der Besetzung des Filmes ging de Palma keine Kompromisse ein. Wollte das Studio einen Star für die Hauptrolle, entschied sich der Regisseur für den seinerzeit vollkommen unbekannten Kevin Costner. Auch die Besetzung Al Capones mit Robert de Niro (der sich für die Darstellung des Gangsterbosses über 30 Kilo Übergewicht anfutterte und sich sogar die Original-Capone-Unterwäsche fertigen ließ, um sich in die Person des Mafiapaten hineindenken zu können), war nicht unumstritten, galt de Niro in dieser Phase seines Schaffenswerkes doch als Kassengift. Lediglich für die Rolle des Jim Malone, eines aufrechten, schottisch-stämmigen Polizisten und Verbündeten von Ness, engagierte de Palma einen Weltstar: Sean Connery -- der für seine Darstellung prompt mit dem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet werden sollte.
Die Geschichte ist eigentlich weitgehend bekannt: Al Capone regiert Chicago. Mit dem wahrscheinlich unsinnigsten Gesetz der amerikanischen Geschichte, der Prohibition, ist es der Regierung gelungen, aus einem kleinen Straßengangster einen der mächtigsten Männer der USA zu machen. Die Prohibition verbietet den Verkauf und Genuss von Alkohol. Al Capone hat in gewisser Weise nichts anderes getan, als den Menschen zu geben, was sie wollten. Und sie wollten nun einmal Schnaps! Der Schmuggel über die kanadische Grenze hat ihn schließlich zu einem Milliarden schweren Geschäftsmann gemacht, der mit seinem Einfluss die Politik Chicagos bestimmt. Ihm auf den Fersen befindet sich Elliot Ness. Nimmt Capone Ness zu beginn nicht ernst, ja gelingt es ihm sogar recht schnell, seinen Jäger der Lächerlichkeit preiszugeben, ändert er seine Meinung, als Ness erste Erfolge im Kampf gegen den Gangsterboss erzielt.
De Palma zeigt Ness nicht als einen Heiligen. Ness ist ein Mann, der seinen Job macht. Er ist zum Beispiel kein Freund der Prohibition. Doch sie ist nun einmal ein Gesetz. Und sein Job ist es, das Gesetz zu vertreten. Dass er dafür selbst immer wieder Gesetze brechen muss, ist eine traurige Tatsache, der er sich eines Tages stellen muss. Mit legalen Mitteln zumindest ist Capone nicht beizukommen. Und so setzt Ness am Ende selbst einige Mittel ein, die nicht wirklich als legal zu betrachten sind (so erpresst er beispielsweise einen Richter mit kompromittierenden Bildern, die in Wahrheit gar nicht existieren).
De Palma steigert die Spannung seines Gangster-Epos teilweise bis ins Unerträgliche. Die Jagd auf Capone entwickelt sich zu einer Jagd auf Leben und Tod, bei dem nicht nur Gangster auf der Strecke bleiben. Der Showdown am Chicagoer Hauptbahnhof -- fast vollständig in Zeitlupe inszeniert -- gilt bis heute als eine der beeindruckendsten Actionsequenzen, die jemals in Hollywood inszeniert worden sind.
Die Unbestechlichen -- The Untouchables ist die gelungene Synthese aus perfekter Visualität und einer großen Geschichte, getragen von brillanten Hauptdarstellern. Kurzum: ein Meisterwerk des Gangsterkinos. --Christian Lukas
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The Untouchables - Die Unbestechlichen [Blu-ray]Quelle: amazonEAN: 4010884250107
Bei der Besetzung des Filmes ging de Palma keine Kompromisse ein. Wollte das Studio einen Star für die Hauptrolle, entschied sich der Regisseur für den seinerzeit vollkommen unbekannten Kevin Costner. Auch die Besetzung Al Capones mit Robert de Niro (der sich für die Darstellung des Gangsterbosses über 30 Kilo Übergewicht anfutterte und sich sogar die Original-Capone-Unterwäsche fertigen ließ, um sich in die Person des Mafiapaten hineindenken zu können), war nicht unumstritten, galt de Niro in dieser Phase seines Schaffenswerkes doch als Kassengift. Lediglich für die Rolle des Jim Malone, eines aufrechten, schottisch-stämmigen Polizisten und Verbündeten von Ness, engagierte de Palma einen Weltstar: Sean Connery -- der für seine Darstellung prompt mit dem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet werden sollte. Die Geschichte ist eigentlich weitgehend bekannt: Al Capone regiert Chicago. Mit dem wahrscheinlich unsinnigsten Gesetz der amerikanischen Geschichte, der Prohibition, ist es der Regierung gelungen, aus einem kleinen Straßengangster einen der mächtigsten Männer der USA zu machen. Die Prohibition verbietet den Verkauf und Genuss von Alkohol. Al Capone hat in gewisser Weise nichts anderes getan, als den Menschen zu geben, was sie wollten. Und sie wollten nun einmal Schnaps! Der Schmuggel über die kanadische Grenze hat ihn schließlich zu einem Milliarden schweren Geschäftsmann gemacht, der mit seinem Einfluss die Politik Chicagos bestimmt. Ihm auf den Fersen befindet sich Elliot Ness. Nimmt Capone Ness zu beginn nicht ernst, ja gelingt es ihm sogar recht schnell, seinen Jäger der Lächerlichkeit preiszugeben, ändert er seine Meinung, als Ness erste Erfolge im Kampf gegen den Gangsterboss erzielt. De Palma zeigt Ness nicht als einen Heiligen. Ness ist ein Mann, der seinen Job macht. Er ist zum Beispiel kein Freund der Prohibition. Doch sie ist nun einmal ein Gesetz. Und sein Job ist es, das Gesetz zu vertreten. Dass er dafür selbst immer wieder Gesetze brechen muss, ist eine traurige Tatsache, der er sich eines Tages stellen muss. Mit legalen Mitteln zumindest ist Capone nicht beizukommen. Und so setzt Ness am Ende selbst einige Mittel ein, die nicht wirklich als legal zu betrachten sind (so erpresst er beispielsweise einen Richter mit kompromittierenden Bildern, die in Wahrheit gar nicht existieren). De Palma steigert die Spannung seines Gangster-Epos teilweise bis ins Unerträgliche. Die Jagd auf Capone entwickelt sich zu einer Jagd auf Leben und Tod, bei dem nicht nur Gangster auf der Strecke bleiben. Der Showdown am Chicagoer Hauptbahnhof -- fast vollständig in Zeitlupe inszeniert -- gilt bis heute als eine der beeindruckendsten Actionsequenzen, die jemals in Hollywood inszeniert worden sind. Die Unbestechlichen -- The Untouchables ist die gelungene Synthese aus perfekter Visualität und einer großen Geschichte, getragen von brillanten Hauptdarstellern. Kurzum: ein Meisterwerk des Gangsterkinos. --Christian Lukas |
Kunden Meinungen
Die Unbestechlichen
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5Ich bin von dem Film schon vor über 10 Jahren begeistert gewesen und das hat sich bis heute nicht geändert.
"Das kann doch nur 'n Spaghetti**esser sein (Spoiler)
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5...kommt mit nem Messer zu ner Schießerei." Nachdem sich (suspense!) der besagte Pastafreund Frank Nitty bedrohlich an Jimmy Malone (Sean Connery) herangeschlichen hat (und die Kamera seine Position einnahm), dreht sich Malone um, sagt den politisch nicht ganz korrekten Satz und hat den erleichterten Lacher auf seiner Seite. Ja sogar sardonische Schadenfreude - was wird Malone nun mit Nitty hübsch Böses anrichten? Gar nichts, denn darauf hatte Nitty nur gewartet. Er lässt sich auf den Flur drängen, und als Malone heraustritt, durchsieben ihn Nittys Leute. Diese Szene ist symptomatisch für den Film. Eine einmalige Mischung aus suspense und surprise (vergleichbar ist am ehesten noch Hitchcocks "Sabotage") haut nicht nur Malone, sondern auch den Zuschauer um. Währenddessen lauscht Al Capone (Robert De Niro) ergriffen der Oper ("Der Bajazzo"), eine Träne rollt die Wange herunter und mischt sich mit einem Lächeln, als ihm die Nachricht von Malones geglückter Liquidierung übermittelt wird. "The Untouchables" ist alles, was diese Szene ist. Extrem spannend und extrem virtuos im Spiel mit gedehnter Zeit, Kameraperspektive und Umschwüngen. Extrem dick aufgetragen und opernhaft (die Arie legt sich auch über den blutverschmierten und sich noch lange dahinschleppenden Malone, für den es eine Sterbearie wird). In der Brutalität immer ein bißchen übertrieben. Von Klischees nicht ganz frei (der Italo-Gangster, der bei Opern sentimental wird, aber doch ein Schwein ist). Dem Eklektizismus und dem Zitat verhaftet (Film-Zitat durch Imitieren von Hitchcock / Opern-Zitat). Und indem die Szene - wie viele andere Szenen des Filmes - von einer Täuschung lebt (hier sogar von mehreren, auch wenn Malone nur GLAUBT, Nitty getäuscht zu haben), immer ein bißchen selbstreferenziell: Regisseur Brian de Palma erzählt in seinen Filmen auch vom Filmemachen, arbeitet mit Fakes, Tricks, Kniffen, Täuschungen. Seine Filme sind bewusste Oberflächenreize und leben vom freimütigen Ausstellen der filmischen Möglichkeiten. Vom "Erschießen" eines Toten (um in einer Szene einen anderen Mann zum Reden zu bringen, der glaubt, das Opfer habe noch gelebt) bis zu "Ist doch alles nur Kunstblut und ein Dummy" ist gar nicht mal ein weiter Weg!
Dazu passt, dass "The Untouchables" bei Lichte besehen von Seltsamkeiten gespickt ist. Zwar hat es Gangster Al Capone, die Prohibition und die unbestechliche Truppe um Elliot Ness (Kevin Costner) wirklich gegeben. Aber der Film schreit seine Künstlichkeit, gelegentlich seine Unglaubwürdigkeit und seine Klischees, auch seine Zitierwut, geradezu heraus. Ennio Morricone hat den Soundtrack geschrieben. Mal ehrlich, den setzte man 1987 nur ein, wenn man ein "Aaah, Ennio Morricone" erreichen wollte, er lebt gewiss nicht von unbemerkter Musik und der Name erinnert, wie so vieles in "Die Unbestechlichen" an Vergangenes aus der Filmwelt. Entsprechend stimmungsvoll, aber auch auffällig statt hintergründig ist seine diesmal recht variationsreiche Musik dann auch geworden. Ein reines Ausstellungsstück sind ferner die von interessanten Schatten begleiteten Credits, die sich am Ende als Schatten der Schrift "The Untouchables" erweisen. Den "Aaaah"-Effekt gibt es schließlich durch die Verpflichtung Giorgio Armanis für die Kostüme - vermutlich hätte kaum jemand gemerkt, wenn man stattdessen einen Studioroutinier rangelassen hätte. Aber bei Armani zieht schon der Name, gerade auch bei Nicht-Kinofreaks, und seine Entwürfe sehen genauso aus wie der Film: immer ein bißchen zu typisch, zu edel, zu extravagant. Selbstreferenziell eben. "Wir machen hier nur einen Film, aber den mit Klasse."
Auch alles andere passt zu dem Film als geschlossenem Referenzsystem, der ganz Kino statt nur ansatzweiser Abbildung einer außerhalb des Kinos gelegenen Welt sein will. Al Capone stellt man sich (warum eigentlich?) immer als larger than life vor, aber De Niro war selten so sehr De Niro wie hier, mit nervösem Handwedeln, Grimassieren, echt angefuttertem Fett und ausladenden Gesten. Wenn's ihm gut geht, stellt er sich vor Reportern genauso wie vor uns Zuschauern in Pose, und wenn's ihm schlecht geht, keift er wie Rumpelstilzchen (was ihm vielleicht die Ehre eingetragen hat, von Tarantino zitiert zu werden: Hitlers kindische Schimpftiraden in "Inglourious Basterds" über den Juden mit der Baseballkeule, den er am Eiffelturm baumeln sehen will, erinnern ungemein an Al Capones Mecker über Elliot Ness: "Ich will ihn tot sehen, ich will ihn tot sehen, ich will mitten in der Nacht auf seine Asche pi**en."). Doch in einem Film, der ganz bewusst Ausstellungsstück sein will und immer auch vom Kino selbst erzählt, von seinen Mitteln und von seinen Chargen, da darf De Niro mehr De Niro als Capone sein. Da darf er die von ihm gebrauchten Metaphern genüßlich erklären, bevor er seiner Erklärung mit der Baseballkeule Nachdruck verleiht (auch dies ist mutmaßlich in "Inglourious Basterds" zitiert worden). Da darf ein Filmzitat so überdeutlich sein wie der in Zeitlupe die Treppe herunterrollende Kinderwagen aus "Panzerkreuzer Potemkin". Da darf Elliot Ness etwas eindimensional gut sein und seine Frau zum kreuzbraven Stichwortgeber degradiert sein, da darf Andy Garcia die ganze Zeit den gleichen monotonen Gesichtsausdruck haben, da darf sich ein von Oscar Wallace gespielter Buchhalter als der härteste Draufgänger erweisen, da darf eine Truppe von Städtern plötzlich reiten können wie der Teufel (oder zitiert De Palma hier mal eben das gesamte Westerngenre?). Nur Sean Connery verleiht seiner Figur ein Stück weit Tiefe und bekam hierfür den Nebenrollenoscar. Doch die anderen sind im De-Palma-Kosmos nicht schlechter, wenn man sich nur auf ihn einlässt. Sein Umgang mit Stil, mit Ton, mit Zeit, mit der Kamera ist hochvirtuos, "The Untouchables" ist hochspannendes Unterhaltungskino. Dramatische Szenen werden bis ins Unerträgliche gedehnt. Wenn es auf dem Bahnhof die ach so symbolische Zeit "fünf vor zwölf" ist, dauert es wirklich fünf Minuten bis zur Schießerei, und diese werden garantiert nicht langweilig. Wenn es dann soweit ist, läuft das Geschehen in Zeitlupe und unter Auslassung der natürlichen Geräusche ab, um unseren Blick zu schärfen für die kleinen Details der Dramatik und der Notwendigkeit, schnell zu reagieren. Dieses Schärfen geht immer einher mit einem Offenlegen der filmischen Mittel. De Palma zieht uns in einen Sog, hat aber gleichzeitig nichts zu verbergen und gibt durch unnatürliche Mittel wie Zeitlupe sehr genau zu, was er da macht. Wir können den Film gleichermaßen "verstehen" wie genießen. Es ist ein Spiel mit offenen Karten, das dennoch oder gerade deshalb fasziniert. Nur eine ernste Auseinandersetzung mit dem organisierten Verbrechen sollte man nicht erwarten.
Eine "scharfe" Geschichte!
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5Spannende Geschichte mit tollen Schauspielern.
Dazu ein absolut geniales Bild! Der deutsche Ton ist mit DD 2.0 natürlich mal wieder eine Frechheit, wenn ich sehe, was möglich gewesen wäre (Englisch DTS 6.1 ES; DD 5.1 EX)!
Trotzdem bin ich froh über dieses Update und vergebe volle 5 Sterne.
Der Kampf gegen Al Capone....
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/51987 drehte Brian de Palma, nach dem eher belanglosen "Wise Guys", mit dem Mafiaepos "Die Unbestechlichen" einen seiner größten kommerziellen Erfolge.
Es war bereits sein zweiter Ausflug ins Genre des Gangsterfilms. Schon 1983 wagte er sich mit dem ultrabrutalen "Scareface" an ein sehr freies Remake des Howard Hawks Klassikers über das organisierte Verbrechen heran. Noch weitere sollten mit "Carlitos Way" und "Black Dahlia" folgen.
Erzählt wird die Geschichte von Aufstieg Al Capones und von dessen erbittertem Gegner Elliot Ness, ein amerikanischer Finanzbeamter und Prohibitionagent, der eine legendäre Gruppe mit dem Spitznamen "Die Unbestechlichen" formierte und Al Capones Aktivitäten im Alkoholhandel lange Zeit recht erfolgreich bekämpfte und den Gangsterboss schliesslich wegen Steuerhinterziehung für 11 Jahre in den Knast bringen konnte.
Aber die Anfänge sind schwierig. Elliot Ness (Kevin Costner) ist der aufrechte Mann und auch ziemlich ehrgeizig. Er hat dem Verbrechen den Kampf angesagt. Doch bald gibts die ersten Rückschläge. Nicht nur Capone (Robert de Niro) ist der Feind, auch in den Reihen der Polizei von Chicago herrscht Korruption und es existieren viele "Arrangement" mit den Gangstern. In einem recht frustrierten Zustand der vergangenen Mißerfolge lernt der den Streifenpolizisten Jim Malone (Sean Connery) kennen. Er ist beeindruckt von der offenen, ehrlichen Art des Polizisten und kann ihn schliesslich für seine Gruppe gewinnen, weil er bei Malones Frage "Wie weit würden sie in ihren Bemühungen der Verbrechensbekämpfung gehen ?" nicht kneift.
Dritter Mann im Bunde wird der Buchhalter Oscar Wallace (Charles Martin Smith), der zunehmend Gefallen an der praktischen Polizeiarbeit findet und der aufstrebende Polizeianwärter George Stone (Andy Garcia) komplettiert das Quartett.
Und tatäschlich wird es ein Kampf auf Leben und Tod. Denn Capone geht ebenfalls bis zum Äussersten für seine kriminellen Machenschaften und hat als Joker noch den fiesen Killer Frank Nitti (Billy Drago)auf seiner Gehaltsliste...
"Die Unbestechlichen" ist eine sehr gelungene Hommage an den Gangsterfilm der 30er und 40er Jahre mit den typischen Figuren dieser Filme: Dem "Good Guy" Kevin Costner gelingt es an Gary Cooper zu erinnern.
Mit Robert de Niro hat er auch einen schauspieierisch gewichtigen Hochkaräter zum filmischen Gegner, der jede einzelne Szene gekonnt dominiert und den Gangster Al Capone überlebensgroß interpretiert.
Und dies passt perfekt zu dem hohen Mythos das de Palma aus der Kinogeschichte dieses Genres hier hervorholt und genüsslich zelebriert.
Sean Connery als der Mentor verkörpert "das Herzstück" unter den Darstellern, er ist derjenige, der eine stark emotionale Dynamik des Mitfieberns mit den Helden in Gang setzt. Der Lohn für seine grossartige Performance war dann auch ein wohlverdienter Oscar als bester Nebendarsteller.
De Palma selbst glänzt wieder mit einigen unvergesslichen Szenen, die den runden, kurzweiligen und sehr spannenden Film noch zusätzlich aufwerten und unvergesslich machen: Der Besuch der Killer in der Wohnung von Malone, den dieser ruhig mit den Worten "Das kann nur ein Spaghetti-Fresser sein. Kommt mit 'nem Messer zu 'ner Schießerei" empfängt und eine Szene einläutet, die an Dramatik kaum zu überbieten ist.
Aber der Spannungslevel wird weiter angezogen, als Ness und Stone den Buchhalter von Capone, der untertauchen möchte, fassen wollen und es auf dem Chicagoer Bahnhof zu einem Aufeinandertreffen mit den Gangstern kommt. Eine weitere legendäre Filmszene. Ein Genuss sind auch die perfekte Ausstattung, die Kameraarbeit und die Kostüme dieser Zeit.
Ein Lohnenswerter Kauf!
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5Dies ist einer der besten Mafia-Filme seit der Pate!
Wer da Pate mag kann hier nichts falsch machen.
EIn großartiger Film, der auch noch heute aktuell sein kann.
Große Klasse!

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